Die Risk-Factor-Summation-Methode (RFS) ist eine grobe Pre-Money-Bewertungsmethode für Startups in der Frühphase. Die RFS-Methode verwendet den Basiswert eines vergleichbaren Startups zur Bewertung Ihres Unternehmens. Dieser Basiswert wird anschließend anhand von 12 Standard-Risikofaktoren angepasst. Das bedeutet: Sie vergleichen Ihr Startup mit anderen Startups und bewerten, ob Ihr Risiko höher oder niedriger ist.
Wie funktioniert das?
- Sie starten mit einer durchschnittlichen Bewertung für Ihr Unternehmen, basierend auf ähnlichen Unternehmen in Ihrer Umgebung und Region. Planen Sie für diesen Schritt ausreichend Zeit ein: Die relevanten Daten eines vergleichbaren Unternehmens zu finden, kann dauern.
- Anschließend vergleichen Sie die verschiedenen Risikofaktoren Ihres Startups auf einer Skala von sehr niedrig bis sehr hoch.
- Niedrigere Risiken erhöhen die Bewertung Ihres Unternehmens, höhere Risiken senken sie.
- Um Ihre Bewertung zu verbessern, können Sie an Ihren Risiken arbeiten und Pläne entwickeln, um diese abzudecken oder zu reduzieren.
Best-Practice-Empfehlungen
- Die RFS-Methode wird vor allem für Startups vor der ersten Umsatzgenerierung und vor der ersten Finanzierungsrunde eingesetzt.
- Viele Investor:innen nutzen mehrere Bewertungsmethoden, um eine Bewertungsspanne für Startups zu ermitteln.
- Stellen Sie diese Bewertung mit der Venture-Capital-Methode und der Scorecard-Methode auf die Probe.
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