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The World is Mine by Lukasz Powol via flickr CC BY 2.0

The World is Mine by Lukasz Powol via flickr CC BY 2.0

Schön, dass Sie heute wieder zu konsultori gefunden haben. Der Business Development Mashup ist ideal für alle, die kaum Zeit hatten, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen oder einfach nichts zum Thema Business Development bei KMU, Startups, Rechtsanwaltskanzleien und Kreativwirtschaft versäumen möchten. Hier für Sie der wöchentliche Überblick aus dem Netz gefischt:

 

Weibliche Gründerinnen im Anmarsch!

Es ist ein altes Thema: in technischen Berufen sind immer noch nicht viele Frauen tätig. Doch dieses Bild ändert sich zumindest im Start-up Bereich in den USA – ein wenig. Im Gegensatz zu 2009, als nur 9,5% aller amerikanischen Start-ups mindestens eine weibliche Gründerin hatten, sind es 2014 mit 18% bereits fast das Doppelte. Frauen gründen seltener alleine. Je mehr Gründer es im Team gibt, desto eher befindet sich darunter auch eine Frau. Die Anzahl der weiblichen Solo-Gründungen ist sehr gering.

Dies sind die Ergebnisse einer ersten Umfragewelle von CrunchBase. Weitere Befragungen folgen, wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Mehr Hintergrunddaten zu dieser Thematik und spannende Infografiken finden Sie hier.

 

Zwischennutzung von Gebäuden: „Was nichts kostet, ist nichts wert“

Der Architekt Lukas Böckle, Gründer von NEST – einer Agentur für Leerstandsmanagement und Initiatior von ImPlanTat – ein Verein für kulturelle Zwischennutzung, spricht im Interview mit Kristin Gruber auf Ö1 über das Thema ‚Zwischennutzung statt Leerstand‘.

Die letzten Jahre hat er damit verbracht, verlassene Fabriksansiedelungen, leerstehende Gebäude und Plätze zu suchen und diesen neues Leben einzuhauchen. So verwandelt er zwischenzeitlich sämtliche Häuser in Büros und Arbeitsräume. Das Angebot richtet sich besonders an Studierende, Kreative, Selbstständige und jenen Personen, die Interesse an Ausstellungsflächen, Performance-Spaces oder Guerillastores haben. Doch wie genau funktioniert das jetzt mit der Zwischennutzung?

Genau das, was Lukas Böckle aus seinen bisherigen Forschungen an Know-How mitgenommen hat und warum er den Standpunkt „Was nichts kostet, ist nichts wert“ vertritt, erfahren Sie hier.

Taschenlampenvergesser by Markus Pink via flickr CC BY 2.0

Taschenlampenvergesser by Markus Pink via flickr CC BY 2.0

 

Ranking: Die größten Familienunternehmen Österreichs

90 Prozent aller österreichischen Unternehmen sind Familienbetriebe (Ein-Personen-Unternehmen mit eingerechnet). Im EU-Raum gibt es nur in Deutschland mehr (95%). Betrachtet man diese Zahl wird klar, dass Familienbetriebe die größten Arbeitgeber des Landes sind – sie vereinen ca. zwei Drittel aller unselbstständigen und selbstständigen Beschäftigten, was insgesamt 1,7 Millionen Menschen entspricht! Und rechnet man alle Familienbetriebe zusammen, so sind sie für ganze 58 Prozent der Umsätze der österreichischen Wirtschaft verantwortlich – dabei handelt es sich um 364,8 Milliarden Euro!

Betrachtet man die Familienunternehmen, so fällt eine große Heterogenität ins Auge. Es gibt große bekannte Marken, die einem im täglichen Konsum begegnen. Aber genauso oft gibt es viele Unternehmen, die abseits der Öffentlichkeit arbeiten und dabei in ihrer Nische zu den Weltmarktführern zählen (zu diesem Thema gibt es einen interessanten Beitrag auf unserer Homepage: Österreichs Hidden Champions).

Die Liste, erstmals erstellt vom Wirtschaftsblatt, wird von Porsche Salzburg, Andritz und Red Bull angeführt. Hier geht’s zu mehr Informationen über Familienunternehmen Österreich.

 

Der richtige Advisor zur richtigen Zeit

Die Frage lautet: Wann ist es für ein wachsendes Unternehmen an der Zeit, sich einen Business Advisor an Board zu holen und Business Development voranzutreiben? Welche Bedingungen dafür gilt es zu beachten? Und welche (offensichtlichen oder versteckten) Anzeichen sollte man besser nicht übersehen, wenn es doch einmal nicht so gut klappt? Denn ein unpassender Advisor zum falschen Zeitpunkt kostet nicht nur Nerven, sondern auch viel Geld. Deswegen gilt es, den Advisor sehr vorsichtig und mit Bedacht auswählen – und dabei auch den Zeitraum für Vesting im Auge zu behalten und die genaue Definition von KPI (key performance indicators) nicht zu vergessen! Den gelungenen Artikel von Randeep Wilkhu für wachsende Unternehmen und ihre Advisors finden Sie hier auf LinkedIn.

direction signs by emreterok via flickr CC BY 2.0

direction signs by emreterok via flickr CC BY 2.0

 

Ein erfolgreicher Pitch in 10 Slides

Für eine gelungene Präsentation braucht es – laut Präsentations-Guru Guy Kawasaki – nicht mehr und nicht weniger als genau zehn Slides. Diese umfassen:

  • Titel
  • Problemstellung / Chancen
  • Wert der angebotenen Leistung
  • Unique Selling Position
  • Business Modell
  • Markteinführungsplan
  • Marktanalysen (MitbewerberInnen etc.)
  • Management Team
  • Finanzplan
  • Aktueller Stand der Dinge und weiterführende Timeline

Mehr Informationen zu den einzelnen Punkten finden Sie hier.

UFV_GEO_PRESENTATION_PHOTOGRAPHY by University of the Fraser Valley via flickr CC BY 2.0

UFV_GEO_PRESENTATION_PHOTOGRAPHY by University of the Fraser Valley via flickr CC BY 2.0

 

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