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Avant Garde never surrender! by Matthias Ripp via flickr CC BY 2.0

Avant Garde never surrender! by Matthias Ripp via flickr CC BY 2.0

Schön, dass Sie heute wieder zu konsultori gefunden haben. konsultori Mashup ist ideal für alle, die kaum Zeit hatten, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen oder einfach nichts zum Thema Geschäftsfeldaufbau bei KMU, Startups, Rechtsanwaltskanzleien und Kreativwirtschaft versäumen möchten. Hier für Sie der wöchentliche Überblick aus dem Netz gefischt:

Kreative in der Steiermark trotzen der Krise

Ende April findet in der Steiermark zum siebten Mal der Designmonat Graz statt. Die Veranstaltungen bieten den DesignerInnen aus sämtlichen kreativen Disziplinen eine Plattform, um ihre Produkte zu präsentieren. Doch die steirische Kreativszene zeichnet sich nicht nur durch eine der 20 interessantesten Designveranstaltungen der Welt (laut Listung des Online-Designmagazins „freshome.com“) aus – sie zeigt sich im Gegensatz zu anderen Szenen auch noch besonders resistent gegenüber dem Scheitern: In den Jahren 2008 bis 2010, den schlimmsten Zeiten der Krise, ist die Anzahl der Kreativbetriebe um sechs Prozent gestiegen und die Zahl der Beschäftigten nahm um 7,7 Prozent zu. Für Eberhard Schrempf, Geschäftsführer des Netzwerks Creative Industries Styria (CIS), ist das keine Überraschung: „Die Kreativwirtschaft ist eine der am stärksten wachsenden Branchen des Bundeslandes.“. Mehr Informationen über die steirische Kreativszene und den Designmonat Graz finden Sie hier.

Neues Business Modell mit Technologie in der Rechtsberatungs-Branche

Das Berliner Start-up Kelsen hat die App „Lega-Bot“ entwickelt, die auf natürliche Sprache reagiert, Big Data nutzt und somit rund um die Uhr Anfragen der NutzerInnen im Web in Echtzeit und kostenlos beantworten kann. Die Antworten werden in Form dreier besonders ähnlicher Rechtsfälle geliefert, aus denen das Programm die passende Lösung für die individuelle Anfrage ableitet und diese mitliefert. Mehr über das neue Business Modell, das den Rechtsberatungsmarkt aufmischen könnte und Informationen über die GründerInnen finden Sie hier.

 

Wolf Nudeln und die eindeutige Positionierung – zwei Hasen unter einem Dach jagen funktioniert nicht

Wie jedes Jahr wurden auch heuer wieder die besten Familienbetriebe des Landes gewählt. Die Jury reicht vom WirtschaftsBlatt über BDO Austria, den Österreichischen Notaren hin zu Bankhaus Spängler. Der Landessieger im Burgenland lautete 2014 „Wolf Nudeln“. Begonnen hat alles in den 50er-Jahren, als das Nudelgeschäft als Ergänzung zur Brotherstellung der Bäckerei ins tägliche Geschäft aufgenommen wurde. Heute sind die beiden Betriebe getrennt und werden als eigene Gesellschaften geführt, gehören aber beide Joachim Wolf. Erst aber der Aufspaltung der zwei Geschäftsfelder in zwei Betriebe, lief es gut. Insgesamt werden jährlich 6500 Tonnen Nudeln von den 48 MitarbeiterInnen produziert. Pläne für die Zukunft und mehr Wachstum gibt es auch schon: Joachim Wolf will demnächst in eine neue Spaghetti-Anlage investieren. Lesen Sie mehr über das Familienunternehmen im Burgenland hier.

 

PASTA! 116/366 by Dennis Skley via flickr CC BY-ND 2.0

PASTA! 116/366 by Dennis Skley via flickr CC BY-ND 2.0

 

Konversation über das eigene Start-up

Präsentationen vorbereiten und seine eigenen Ideen vor Publikum pitchen gehört für Start-up GründerInnen von Beginn an zu den wichtigsten Aufgaben, um Projekte, Förderungen und InvestorInnen zu gewinnen. Rajesh Setty, Co-Gründer einiger erfolgreicher Start-ups, hat für die erfolgreiche Startup-Kommunikation das POST-Framework definiert. Das Konzept besteht aus vier Schlüsselbegriffen:

  • Premise / Voraussetzungen schaffen: Bringen Sie Ihr Gegenüber auf Ihre Seite. Sie bringen Ihren Gesprächspartner dazu, die Dinge vom gleichen Standpunkt zu betrachten, wenn Sie zu Beginn Dinge zur Sprache bringen, auf die Sie sich beide einigen können.
  • Opening / Herausforderungen zeigen: Konzentrieren Sie sich im nächsten Schritt darauf die Lücke aufzuzeigen, die Sie dann im nächsten Schritt mit einer Lösung schliessen werden. Diese Lücke sollte so schmerzlich sein, dass es sich lohnt, sie zu schliessen.
  • Solution / Lösung bieten: Im nächsten Schritt wird eine Lösung für die Überwindung der eben angesprochenen Differenz präsentiert.
  • Takeaway / „Zum Mitnehmen“: Am Ende des Gesprächs sollte noch einmal der Kernaspekt Ihres Start-ups oder des Pitches in einem einfachen Satz verpackt werden – hier kann man sich zum Beispiel mit Analogien helfen. Dieser Satz soll eine einfache und leicht merkbare Analogie sein. Er wird im besten Fall im Gedächtnis bleiben und in weiterführenden Gesprächen öfter aufkommen.

In Kurzform bedeutet das Framework: Wir haben die gleiche Sichtweise, es gibt ein Problem, es gibt eine gute Lösung und man kann es mit diesem einfachen Satz erklären.

Beispiele für den POST-Framework und mehr Input für die Kommunikation über ein Start-up finden Sie hier.

Kommunikation 2.0 by Karin Janner via flickr CC BY 2.0

Kommunikation 2.0 by Karin Janner via flickr CC BY 2.0

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