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Startup Marketing Richtung Investoren unterentwickelt

Dieser Meinung ist zumindest Herwig Springer, CEO von i5invest bei seinem Interview in der futurezone. Start-ups würden zu wenige internationale Geldgeber anziehen, da es ihnen an Selbstvermarktung fehle. Um für diese attraktiver zu werden, müssten heimische Unternehmen langsam anfangen, etwas globaler zu denken. Zwar schaffen es einige Dienste aus Österreich – wie Shpock, Runtastic oder 123people – zu internationalem Ansehen und Investoren, bei der Finanzierung von jungen Unternehmen ginge aber noch viel mehr.

Erste Maßnahmen: Starke Auftritte im Internet und auf Messen

Ein großes Problem sieht Springer bei der fehlenden Selbstvermarktung der Start-ups: „Sie müssen an ihrer Außendarstellung arbeiten“. Dazu zählen auch Besuche auf (inter)nationalen Messen und ein gelungener Internetauftritt. Denn auch in Übersee sind Venture Capitalists, die angesprochen werden können. Und gerade erfolgreiche Übernahmen von Unternehmen haben „international die größte Signalwirkung“.

Wo sich Investoren online tummeln

Bei AngelList vertreten zu sein und auch auf f6s sind ebenso wichtige erste Schritte in Richtung höherer Sichtbarkeit bei Investoren. Bei AngelList gibt es erst rund 400 österreichische ProfileThomas Schranz hat vor kurzem sehr schlagkräftig die Gründe aufgeführt, warum es notwendig ist, auf AngelList ordentlich als Startup vertreten zu sein:

  • Leichter bewerben bei internationalen Acceleratoren
  • CrunchBase, wo sich Journalisten & Investoren ebenfalls News holen, wird automatisch beliefert
  • Angels suchen sich dort auch Partner für den syndizierten Einstieg
  • Netzwerken, Weiterempfehlungen, Due Diligence …..

Das Investoren Marketing muss intensiver betrieben werden, ähnlich dem Marketing in Richtung Kunden und Partner. Wer noch kein AngelList Profil angelegt hat, würde sich selbst, seinem Startup und dem österreichischen Öko-System einen Gefallen tun, es anzugehen.

 

 

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